Unser Herz schlägt für den Blog

erstellt von Myriam Schärli

Facebook, YouTube, Twitter & Co: Wer genug Manpower hat, kann sein Unternehmen oder die eigene Marke auf vielen Plattformen professionell präsentieren. Vor allem anderen steht jedoch die Website. Sie ist die Visitenkarte des Unternehmens und muss perfekt daherkommen – inhaltlich und technisch. Und siehe da: Neben Informations-, Kontakt- und Verkaufsplattform kann die Website auch ein soziales Medium sein. Zum Beispiel durch einen Blog. Manche Social-Media-Fachpersonen lassen sich sogar zu der Behauptung hinreissen, der Corporate Blog sei das Herzstück der Online-Unternehmenskommunikation.

Ein gut gepflegter Blog hat gleich mehrere Vorteile

  • Aktueller Content bringt die Website bei Google nach oben. Denn Suchmaschinen führen ihre Benutzer gerne zu relevanten und informativen Inhalten. Wenn diese nicht statisch, sondern dynamisch sind, umso besser.
  • Wer zu Themen bloggt, in denen er sich auskennt, liefert einen lebendigen Beweis für sein Expertentum ab. Was macht einen Karrierecoach glaubwürdiger als ein Blog, in dem er persönlich über die Aufs und Abs in der Arbeitswelt schreibt und Tipps fürs persönliche Weiterkommen im Berufsleben gibt (natürlich nicht, ohne ganz dezent und vereinzelt auf sein Angebot als Karrierecoach hinzuweisen).
  • Ein Blog schafft Transparenz nach aussen und Identität nach innen. Mitarbeitende schreiben selber oder sind Teil der Geschichte.
  • Der Blog ist das Zuhause der eigenen Inhalte, man ist unabhängig von externen Diensten wie Facebook oder YouTube.

Ein gut gepflegter Blog macht Arbeit

  • Ohne Plan geht nichts. Am Anfang steht die Frage: Was interessiert meine Zielgruppe und welche Inhalte sind für sie nützlich?
  • Wer bloggt, braucht auch Publikum, darum gilt es, den Blog über allerlei andere Kanäle (Twitter, Google, Facebook, …) zu teilen. Am besten nach Plan.
  • Wer seine Sache gut macht und auch kontroverse Themen aufgreift, schafft es, Dialoge mit den Lesern entstehen zu lassen. So können Kunden Meinungen oder andere Inputs zurückgeben – eine geniale Möglichkeit nicht nur für die Imagepflege, sondern allenfalls auch zur Verbesserung des eigenen Angebots.
  • Wichtig: Jeder Blogbeitrag muss einzeln verlinkbar sein und aus einem sprechenden Link bestehen. So können User den Inhalt teilen und er wird besser von den Suchmaschinen gefunden.

In Sachen Glaubwürdigkeit, Positionierung und Vernetzung kann der Blog also tatsächlich zu einem wichtigen Teil der Unternehmenskommunikation werden – allenfalls sogar zum Herzstück.

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