Veränderungen an der Spitze der Agentur Frontal AG

erstellt von Stefan Calivers

Die bisherigen Teilhaber Bruno Steffen und René Häfliger verkaufen ihren Aktienanteil. Roger Wermelinger übernimmt die alleinige Führung und Verantwortung der Agentur Frontal AG. Lesen Sie mehr über die Gründe und wie es mit dem Unternehmen unverändert erfolgreich weitergeht.

Wandel ist die einzige Konstante – auch in einem Unternehmen: Nach 15 gemeinsamen, sehr erfolgreichen Jahren im Trio, haben sich Bruno Steffen und René Häfliger entschlossen, ihre Aktienanteile an Roger Wermelinger zu verkaufen.

Bruno Steffen ist seit 30 Jahre als selbstständiger typografischer Gestalter tätig: Zunächst im Einmann-Betrieb, danach gemeinsam mit Roger Wermelinger, ehe die beiden 2003 zusammen mit René Häfliger die Agentur Frontal gegründet haben. In dieser Zeit hat sich das Unternehmen mit heute 28 Mitarbeitenden zur grössten Werbeagentur der Zentralschweiz entwickelt, die mehrfach ausgezeichnet wurde. «Für mich ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um beruflich etwas kürzer zu treten», begründet Bruno Steffen seinen Entscheid. Er möchte sich von den Pflichten als Verwaltungsrat und Mitglied der Geschäftsleitung entlasten und wieder voll seinem Kerngebiet, der kreativen Arbeit widmen. In dieser Funktion wird er weiterhin für die Agentur Frontal tätig bleiben.

Für René Häfliger hat sich die Frage gestellt, ob er mit bald 50 Jahren weiterhin für Frontal arbeiten oder nochmals eine neue Herausforderung anpacken will. Er hat sich nach reiflicher Überlegung für Letzteres entschieden. Wohin ihn der berufliche Weg führen wird, ist noch offen. Zunächst will er auf einer längeren Reise durch die Welt etwas Distanz gewinnen und sich danach neu orientieren. «Das kann weiterhin in einer selbstständigen Tätigkeit sein, als Berater für digitale Prozesse oder in einem internationalen Unternehmen», so Häfliger. Bei Bedarf wird er auch die Agentur Frontal weiterhin mit Rat und Tat unterstützen.

Roger Wermelinger bedauert den Abgang der beiden Teilhaber, versteht und respektiert aber ihre Beweggründe. «Wir gehen im besten Einvernehmen auseinander», betont Wermelinger. «Gemeinsam haben wir für die Zukunft eine interne Lösung gefunden, die Kontinuität garantiert und eine gute Grundlage für die weitere positive Entwicklung unserer Agentur darstellt.» Ob er die unternehmerische Verantwortung künftig mit neuen Partnern teilen wird, ist noch offen. Entsprechende Kontakte sind aber bereits geknüpft.

Roger Wermelinger gewichtet die Chancen der anstehenden Veränderungen höher als die Risiken. Die Agentur Frontal stehe weiterhin für ihre Kernkompetenzen Branding, Digital und Freude. «Es wird auch in Zukunft für Kunden und Mitarbeitende eine Freude sein, für und mit unserer Agentur zu arbeiten.» Weder die fachliche Kompetenz, noch die positive Ausstrahlung des Unternehmens würden durch die Neuerungen geschmälert.

Dass die Agentur Frontal sehr erfolgreich unterwegs ist, zeigen zwei aktuelle Beispiele: Sie hat den vielbeachteten Online-Auftritt für die SwissSkills entwickelt und wurde für den renommierten German Design Award aus rund 2500 eingereichten Arbeiten nominiert. Mit diesem Preis werden innovative Produkte und Projekte und ihre Hersteller und Gestalter auszeichnet, die in der internationalen Designerlandschaft wegweisend sind. Ein Garant mehr, dass die Agentur Frontal ihrer geschätzten Kundschaft auch in Zukunft erstklassige Dienstleistungen für Branding und crossmediale Kommunikation anbieten kann.

Thomas Baumeler, 26.09.18
Werter Roger, René und Bruno
Wir gratulieren euch allen zu eurem Mut, neue Herausforderungen anzunehmen und Vergangenes loszulassen. Wir haben grossen Respekt vor der Entscheidung eines jeden von euch. Sei es die Suche nach einer neuen auswärtigen Herausforderung, sei es die Rückbesinnung auf einen Kernbereich oder die alleinige Weiterführung eines florierenden Geschäftes.
Wir wünschen euch in jeder Beziehung nur das Beste.

Liebe Grüsse

Thomas und Daniela Baumeler
(Inhouse)
Emil Peyer s, 28.09.18
Schade für die Abgänge aber die eigene Lebensgestaltung hat nun mal Vorrang. Die Zusammenarbeit war erfreulich.Ich wünsche euch Beiden alles Gute. Dir Roger wünsche ich viel Kraft und Ausdauer damit ein bekanntes Aushängeschild für Willisau weiterhin leuchten wird.
Alles Gute wünscht
Emil Peyer s

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